Durch die weiter üppigen
Schneefälle in Deutschland und
den Alpen musste ein Kurztrip in die
Berge her. Da Vorsaison, hatten wir
die freie Auswahl und beschlossen
in Deutschland zu bleiben. Die Wahl fiel auf Oberstdorf.
Oberstdorf, das zum Skiverbund Kleinwalsertal gehört, verfügt selbst über ein kleines und
ein etwas größeres Skigebiet – Nebelhorn und Fellhorn.
Da unsere Unterkunft direkt an der Nebelhornbahn gelegen war entschieden wir dieses
kleinere Skigebiet für den ersten unsere zwei Skitage zu nutzen.
Hoch motiviert stiegen wir früh aus den Betten um eine der ersten Gondeln ins Skigebiet
zu erwischen. Die Erwartungen an „offpist“ Varianten nach dem Neuschnee der letzten
Tage waren groß. Der erste Blick zu den Gipfeln ließ zudem noch blauen Himmel und
Sonne erwarten so dass es kein Halten mehr für unsere dreiköpfige Truppe gab. Raus aus
der Pension, die im Übrigen eine ganz urige war, und schnellst möglich rauf auf den
Berg.
Alles passte! Sonne und Schnee – perfekt!
Nach einer Pistenabfahrt zum warm werden und orientieren
gings ab in den Knie tiefen Powder! Wie gesagt alles passte!
Die nächsten 4 Stunden wurden die Oberschenkel auf
verschiedenen Varianten im kleinen Skigebiet zum brennen
gebracht. Ein technischer defekt beendete den
Skitag für einen von uns abrupt. Was solls! Die Kräfte waren so schon
nahezu am Ende und die Tiefschneehänge im Skigebiet
durchpflügt.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht über den perfekten Tag blieb
uns noch der Einkehrschwung bevor es dann über die Talabfahrt bzw.
Gondel zurück ging.
Am zweiten Tag gings zum Fellhorn. Das größere der beiden Oberstdorfer
Skigebiete liegt etwas außerhalb und präsentierte sich moderner als das
gestrige. Auch war hier deutlich mehr los. Bei Sonnenschein und starkem
Wind am Gipfel gings auf eisigen Pisten durchs Skigebiet. Leider war der
lockere Schnee von gestern zu windgepresstem Hartschnee mutiert, so
dass hier heut abseits nicht viel ging. Die Beine schwer vom Vortag
machten zudem jeden Schwung zum Kraftakt. Gegen 16 Uhr traten wir
dann, nach ner Erfrischung in einer Schirmbar bei der Talstation, den
langen Nachhauseweg an.
Wieder eine rund um gelungene Fahrt die besonders wegen
des ersten Skitages noch länger in unseren Köpfen brennen
wird!